Nachrichten rund ums Wetter
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Samstag, 04.02.2012
Neue Tagesrekorde für einen 3. Februar an einigen Stationen im Osten!
Die extreme Kälte führte zu neuen Kälterekorden für Anfang Februar an deutschen Wetterstationen. Neue absolute Tiefswerte für einen 03. Februar wurden beispielsweise in Dresden mit minus 16,8 Grad (bisher minus 9,1 Grad), Leipzig minus 18 (bisher minus 12 Grad 1987), Erfurt minus 19,9 (bisher minus 17,4 Grad 1954) und Hof minus 19,6 Grad (bisher minus 17,4 Grad 1954). Die Tiefstwerte für den gesamten Zeitraum der ersten Februarhälfte liegen aber noch teilweise deutlich tiefer, an vielen der genannten Stationen bei nahe minus 25 Grad.
Extremwerte Wetterstationen DeutschlandFreitag, 03.02.2012
Auch 1929 und 1956 kam die Kälte erst im Februar!
Zwar ist bei uns in Deutschland häufig der Januar der kälteste Wintermonat. In manchen Jahren kommt die größte Kälte aber auch erst im Februar. So war es zum Beispiel in den extremen Wintern 1929 und 1956. Der wohl eisigste Februar der letzten 100 Jahre war der des Jahres 1929. Dabei wurde in Bayern mit minus 37,8 Grad auch die bisher tiefste je in Deutschland gemessene Temperatur registriert. Den letzten sehr kalten Februar gab es vor 20 Jahren 1986.
Wintertemperaturen über EuropaDonnerstag, 02.02.2012
Der "Lake Effect"
In diesen Tagen beobachtet man vor allem im Bereich der Ostsee den sogenannten "Lake Effect", der in Küstennähe zu kräftigen Schneeschauern führt, während ansonsten sehr trockenes und sonniges Wetter herrscht. Aber wie kommt es dazu? Voraussetzung ist ein sehr kalter Wind, der über große Flächen mit vergleichsweise warmem Wasser strömt. Dabei nimmt die Luft Wasserdampf auf, der aber schnell wieder gefriert und dann am Ufer als Schnee herunterkommt. Da die Schauer immer wieder über die gleichen Gebiete ziehen, kann es innerhalb recht kurzer Zeit große Schneemengen geben.
Niederschlagsradar DeutschlandMittwoch, 01.02.2012
Januar 2012 trotz Kälte zum Monatsende zu mild!
Trotz der Kälte zum Monatsende fällt der erste Monat im Jahr 2012 wie schon der Dezember 2011 in Deutschland verbreitet zu mild aus. Nur auf den Bergen lagen die Temperaturen im Bereich des langjährigen Mittels oder etwas darunter. Dazu war es deutlich zu nass. Fast überall lagen die Niederschlagsmengen über dem Monatssoll. Mehr als das Doppelte des 30 jährigen Mittelwertes für den Niederschlag wurde beispielsweise in Cottbus, Erfurt oder Hannover gemessen. Besonders sonnig war der Januar an der Ostsee, am Bodensee oder auch am Oberrhein.
Monatswerte Januar 2012Dienstag, 31.01.2012
Kältewelle in Deutschland und Europa!
Schon seit einiger Zeit ist es in Nord- und Osteuropa sehr kalt. Meist steigen die Temperaturen dort nicht mehr über minus 10, örtlich sogar nicht über minus 20 Grad. Dazu liegt jede Menge Schnee, in Bukarest beispielsweise 24, in Sofia sogar 34 cm. Aber auch in Istanbul ist es bei geschlossener Schneedecke winterlich. Die eisige Frostluft macht sich nun in den nächsten Tagen mit östlichen Winden immer mehr auf den Weg nach Mitteleuropa. Dabei kommt die kälteste Luft, die am Freitag und am Wochenende über Deutschland, auf direktem Wege vom Ural zu uns.
Karte Temperaturen EuropaMontag, 30.01.2012
Kälte in Deutschland - Historische Extreme in Europa!
Ende Januar 1999 wurde eine der niedrigsten Temperaturen in Europa und gleichzeitig der niedrigste Temperaturwert Norwegens im 20. Jahrhundert gemessen. -51,2°C waren es am 28.01.1999 in Karasjok, in der Finnmark im Norden Norwegens gelegen. Während dieser Kälteperiode lag die Tiefsttemperatur in Karasjok drei Tage und in Kautokeino einen Tag unter -50°C. Doch der "ewige" norwegische Kälterekord blieb bestehen. Im 19. Jahrhundert war es am 01.01.1886 ebenfalls in Karasjok schon einmal noch 0,2 Grad kälter, an jenem Tag wurden -51,4°C gemessen. Doch gibt es in Skandinavien mitunter noch niedrigere Temperaturen. In Vuoggatjaalme, im schwedischen Lappland, wurde am 02.02.1966 eine Tiefsttemperatur von -52,6°C gemessen. Doch es geht noch kälter. Europaweit sind vermutlich jene -58,1°C vom 31.12.1978 in Ust 'Schugor (Russland) der niedrigste Temperaturmesswert. Ust 'Schugor liegt in 85 Meter Höhe im äußersten Osten Europas unweit des Urals auf etwa 64° nördlicher Breite.
Extremwerte DeutschlandSonntag, 29.01.2012
Bis jetzt gemessene Minimumtemperaturextreme in Deutschland
Wie schon gestern geschrieben wird es jetzt doch noch mal kälter werden. Ob allerdings die folgenden extremen Temperaturwerte in Deutschland erreicht werden ...? In Deutschland sind Messwerte von unter -30°C normalerweise selten. So wurden in München am 21.01.1942 zum Beispiel -30,5°C gemessen. In Nürnberg waren es am 10.02.1956 -30,2°C und in Görlitz am 09.02.1956 -30,8°C. Ansonsten sind es eher die Bergstationen, die die 30°C schon mal unterschritten haben. So wurden auf der Zugspitze -35,6°C (14.02.1940) gemessen, auf dem Feldberg im Schwarzwald -30,7°C (10.02.1956) und auf dem Fichtelberg im Erzgebirge -30,4°C (09.02.1956).
Samstag, 28.01.2012
Jetzt kommt der Winter doch noch!
Der Dezember 2011 war in Deutschland deutlich zu mild, 2 bis 4 Grad betrug die positive Abweichung vom 30 jährigen Mittel. Auch der Januar war bisher ähnlich mild. Nun stellt sich die Wetterlage aber komplett um. Hatten wir bisher in diesem Winter überwiegend Winde aus westlichen Richtungen, dreht der Wind nun immer mehr auf Ost und lenkt sehr kalte Luft aus Osteuropa heran. So lagen die Temperaturen gestern Mittag in Warschau bei minus 8, in Moskau bei minus 13 und in Minsk sogar bei minus 14 Grad. Die Luft ist aber nicht nur kalt, sondern auch trocken, so wird zumindest zu Beginn der neuen Woche kein Schnee fallen.
15-Tage-Trend BerlinFreitag, 27.01.2012
Viel Schnee in Rumänien und Bulgarien
Auf dem östlichen Balkan haben Schneefälle am Mittwoch und vor allem gestern für einen kräftigen Anstieg der Schneehöhen gesorgt. In Bukarest lagen gestern Mittag 23 Zentimeter Schnee, in Sofia 37 cm. In Craiova im südlichen Rumänien wurden am Mittwoch Abend noch 20 cm gemessen, gestern Mittag waren es bereits 63 cm. Im Nordwesten Bulgariens wuchs die Schneedecke ebenfalls 40 bis 50 Zentimeter an.
Donnerstag, 26.01.2012
Tageslänge nimmt zu - Sonne wird langsam kräftiger!
Die Sonne wird bei uns in den nächsten Wochen immer kräftiger. Zurzeit verlängert sich die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang in Deutschland schon wieder jeden Tag um 2 bis 3 Minuten. So beträgt die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer Ende Januar im Süden bereits täglich 9,5 und im Norden etwa 9 Stunden. Trotzdem ist der Winter noch nicht ganz vorbei. So bleibt es im Osten in den nächsten Tagen recht kalt und winterlich. In den Westen gelangt dagegen immer mal wieder mildere Luft vom Atlantik.


