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Satellitenbild Erdkugel Meteosat (Infrarot)
Die auf dieser Seite gezeigten Bilder sind vom Meteosat-Satelliten, der von mehreren europäischen Staaten als gemeinsames Programm betrieben wird. Aktuell liefert Meteosat 9 ständig aktuelle Bilder von etwa einem Drittel der Erdoberfläche.
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Die Bilder sind im infraroten Spektralbereich aufgenommen. Das ist jene Strahlung, die die Erdoberfläche und die Wolken aufgrund ihrer Temperatur aussenden.
Was kann man auf Satellitenbildern erkennen? Bei den Infrarotbildern handelt es sich im Prinzip um eine indirekte Temperaturmessung der Meeresoberflächen, Landoberflächen und Wolken. Die Bilder wurden so weiterverarbeitet, daß die kältesten Bereiche sehr hell bis weiß dargestellt werden, während Bereiche um so dunkler erscheinen, je wärmer sie sind. Der Grauton einer Wolkenformation ist also ein Maß für ihre Oberflächentemperatur. Da die Temperatur in der Atmossphäre mit größer werdender Höhe abnimmt, präsentieren sich Wolken aus dem unteren Bereich der Atmosphäre dunkel (warm) und erscheinen um so heller, je höher sie reichen, da sich ihre Oberflächen dann in kälteren Temperaturschichten befinden.
Im Gegensatz zu Satellitenbildern im sichtbaren Wellenlängenbereich liefert das Infrarotbild auch nachts einen Eindruck von der Wolkenbedeckung.
Aus rechtlichen Gründen ist es uns allerdings nur erlaubt, alle drei Stunden ein Bild anzubieten.










